Neue Energiesparverordnung verabschiedet

Ab 1. Oktober 2009 gilt eine neue Energieeinsparverordnung. Für die Dämmwirkung der Außenwände empfielt die neue EnEV einen U-Wert von 0,28 W/m²K. Er muss zwar nicht exakt eingehalten werden, gibt aber die Größenordnung der erforderlichen Dämmung an. Massivhäuser aus Mauerwerk erfüllen alle Wärmeschutzanforderungen entsprechend der EnEV und darüber hinaus gehende Energiesparstandards. Der Bauherrn kann entscheiden, ob er sich mit den gesetzlichen Anforderungen zufrieden gibt, oder sich für ein extra gefördertes Energiesparhaus entscheidet. Wirtschaftliches, Energie sparendes Bauen erfordert ein Gesamtkonzept. Neben der “Wärmedämmung” und einer dauerhaft dichten Gebäudehülle gehören eine effiziente Heizung und Lüftung zum Energiekonzept. Günstig auf den Energiebedarf wirken sich die Wärmespeichermassen schwerer Wände und Decken aus. Diese alleine können den Energiebedarf schon um ca. 10%, unter günstigen Umständen sogar stärker, senken.

Die neue Energiesparverordnung begrenzt für Neubauten den jährlichen Heizwärmebedarf auf ca. 50 KWh je Quadratmeter beheizter Fläche. Wie diese Anforderung erreicht wird, überlässt sie dem Planer. Er entscheidet, ob er dieses Ziel über eine extreme Dämmung, eine extrem effiziente und umweltschonende Heizung und/oder durch schwere Wände und Decken erreichen will. Am wirtschaftlichsten ist es, an allen Schrauben zu drehen.
Die erste Schraube, die U-Werte der Wände sollten zwischen 0,2 und 0,3 W/m²K liegen. , beim Dach maximal bei 0,2 W/m²K und bei den Fenstern maximal bei 1,3 W/m²K liegen. Die zweite Schraube sind möglichst große Wärmespeichermassen der Innenwände und Decken. Diese können den Heizwärmebedarf um ca. zehn Prozent senken. Wirkungsvoll ist drittens eine Energie sparende Lüftung. Voraussetzung ist eine lebenslang luftdichte Gebäudehülle. Selbst kleine Öffnungen in der Gebäudehülle können die Quelle für große Wärmeverluste und Bauschäden sein. Am sparsamsten ist eine stoßartige Lüftung. Ist diese manuell nicht möglich, sollte eine Anlage die kontrollierte Lüftung übernehmen. Schwieriger ist die Auswahl eines geeigneten Heizungssystems. Hier verwirrt die Vielfalt unterschiedlicher Techniken. Am preiswertesten in der Anschaffung ist ein Gas-Brennwertkessel mit solarer Unterstützung der Warmwassererwärmung. Wärmepumpen sind langfristig die bessere Alternative, wenn auch die Anschaffungskosten zunächst höher ausfallen.

Ihr GERST-Massivhaus erfüllt alle neuen Anforderungen der neuen EnEV schon seit Jahren, zudem viele weitere Vorteile wie erhöhten Schallschutz und geringe Instandhaltungskosten bei gleichzeitig optimalem Wärmeschutz